Das Jugendclubstück nach dem Roman von Janne Teller in einer Bühnenfassung von Andreas Erdmann
Was ist wirklich wichtig im Leben? – Und was, wenn die Antwort lautet: nichts?
Am ersten Schultag nach den Sommerferien stellt ein Ereignis das Leben einer Klasse auf den Kopf: Ihr Mitschüler Pierre Anthon verlässt die Schule mit der radikalen Überzeugung, dass nichts im Leben Bedeutung hat. Alles beginne nur, um zu enden, und deshalb sei jede Anstrengung sinnlos.
Seine Mitschüler*innen sind fest entschlossen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Um zu beweisen, dass es sehr wohl Dinge gibt, die zählen, beginnen sie, einen „Berg aus Bedeutung“ zu errichten. Doch je größer dieser wird, desto mehr geraten sie in einen Strudel aus Gruppenzwang, Gewalt und Grenzüberschreitungen. Denn schonungslos sie zwingen einander, die bedeutendsten Dinge herauszurücken, und werden dabei immer skrupelloser.
Die Inszenierung beleuchtet eindringlich, was passiert, wenn jungen Menschen Orientierung und Sinn fehlen – und wie stark gesellschaftliche Werte, Leistungsdruck und materialistisches Denken unser Verständnis von Bedeutung prägen. Gleichzeitig wirft das Stück einen präzisen Blick auf Gruppendynamiken und die Frage, wie weit Menschen gehen, um dazuzugehören.
Ein intensiver Theaterabend über die Zweifel und Fragen, die sich auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben sowohl junge als auch ältere Erwachsene stellen.
Agnes: Elina und Leona
Pierre Anthon: Jakob
Sophie: Maria und Sophia
Jan-Johan: Julian
Elise: Cara
Laura/Maike/Ingrid: Johanna
Marie-Ursula: Tabea
Rosa: Franziska
Gerda: Elina und Leona
Anna: Pauline
Kai: Jonas
Hussein/Sebastian: Maria und Sophia
Frederik/Richard: Kim
Dame-Werner/Ole: Joshua
Henrik/Hans/Dennis: David
Inszenierung: Michaela Hoffmann








