Premiere

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Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Ein Grill ist eigentlich eine ziemlich harmlose Angelegenheit, bis plötzlich die ganze Gesellschaft darauf liegt.

Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über einen neuen Grill abstimmen. Eigentlich reine Formsache. Doch dann kommt der Vorschlag auf den Tisch, für das türkische Mitglied des Clubs einen eigenen Grill anzuschaffen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Würstchen bekanntlich nicht auf denselben Rost legen wie Schweinefleisch.

Was als harmlose Abstimmung beginnt, wird schnell zur Grundsatzdebatte. Religion, Toleranz und die Frage, wer eigentlich dazugehört, stehen plötzlich auf der Tagesordnung. Alte Freundschaften geraten ins Wanken, Vorurteile kommen auf den Tisch und der Grill wird zum heißesten Thema des Vereins.

Bereits der Kinofilm mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst und Fahri Yardim war ein großer Erfolg. Jetzt kommt „Extrawurst“ live nach Mayen. Und hier wird nicht nur zugeschaut: Das Publikum wird Teil der Mitgliederversammlung und darf mit abstimmen, wie es mit dem Grill weitergeht. Die „Stromberg“-Autoren zeigen, wie schnell eine kleine Frage zu einer eskalierenden Diskussion führen kann.

Eine Komödie über Würstchen, Weltanschauungen und die große Kunst des Streitens – bis am Ende die Gemüter heißer sind als der Grill.

„Extrawurst“ wird präsentiert von der Energieversorgung Mittelrhein

Aufführungen

Pressestimmen

„Diese Fassung dürfte in den nächsten Jahren auf vielen kleineren Bühnen gezeigt werden. Nicht als Sparversion einer großen Oper, sondern als eigenständiger Theaterabend. Schrenk und Strunk erzählen Mozarts Geschichte nämlich nicht einfach kleiner. Sie erzählen sie anders.“ … Ihre ‚Zauberflöte‘ bleibt verspielt, leicht und zutiefst menschenfreundlich.“ … „Thomas Maria Peters beweist als Regisseur dieser ‚Zauberflöte‘ ein außergewöhnliches Gespür für die Arbeit mit und an Sprache. … Pointen sitzen, Betonungen stimmen, jede sprachliche Volte wirkt präzise vorbereitet. Man hört diesem Abend an, wie intensiv mit Sprache gearbeitet wurde.“ … „Dass diese Bearbeitung so selbstverständlich funktioniert, liegt nicht zuletzt an einem Ensemble, das die zahlreichen Rollenwechsel mit bewundernswerter Leichtigkeit meistert.“

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