Nichts. Was im Leben wichtig ist.

Ein Drama über die Frage nach dem Sinn des Lebens (und wie weit man dafür gehen würde), von J. Teller in der Fassung von A. Erdmann.

Premiere

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21.08.2026

Das Jugendclubstück nach dem Roman von Janne Teller in einer Bühnenfassung von Andreas Erdmann

Was ist wirklich wichtig im Leben? – Und was, wenn die Antwort lautet: nichts?

Am ersten Schultag nach den Sommerferien stellt ein Ereignis das Leben einer Klasse auf den Kopf: Ihr Mitschüler Pierre Anthon verlässt die Schule mit der radikalen Überzeugung, dass nichts im Leben Bedeutung hat. Alles beginne nur, um zu enden, und deshalb sei jede Anstrengung sinnlos.
Seine Mitschüler*innen sind fest entschlossen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Um zu beweisen, dass es sehr wohl Dinge gibt, die zählen, beginnen sie, einen „Berg aus Bedeutung“ zu errichten. Doch je größer dieser wird, desto mehr geraten sie in einen Strudel aus Gruppenzwang, Gewalt und Grenzüberschreitungen. Denn schonungslos sie zwingen einander, die bedeutendsten Dinge herauszurücken, und werden dabei immer skrupelloser.

Die Inszenierung beleuchtet eindringlich, was passiert, wenn jungen Menschen Orientierung und Sinn fehlen – und wie stark gesellschaftliche Werte, Leistungsdruck und materialistisches Denken unser Verständnis von Bedeutung prägen. Gleichzeitig wirft das Stück einen präzisen Blick auf Gruppendynamiken und die Frage, wie weit Menschen gehen, um dazuzugehören.


Ein intensiver Theaterabend über die Zweifel und Fragen, die sich auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben sowohl junge als auch ältere Erwachsene stellen.

Pressestimmen

„Caroline Stolz hat sich dem Stück mit glücklicher Hand angenommen – und sorgt über zwei kurzweilige Stunden für gute Unterhaltung… Das Ensemble wirft sich mit Lust und Verve in die allesamt dankbaren Rollen und schenkt sich nichts.“

„Es ist ein Theaterabend, der das Publikum begeistert, mit überraschenden Einfällen überrascht und keine Wünsche offenlässt. Das Publikum erhebt sich begeistert von den Stühlen, nachdem die letzte Szene gespielt ist, und möchte gar nicht mehr aufhören zu applaudieren. Und das völlig zurecht.“

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