Das Dschungelbuch

Titelbild Das Dschungelbuch

Familienstück nach Rudyard Kipling

Premiere am 27. Mai 2017 auf der Bühne im Burghof

Mitten im Dschungel machen die Tiere eines Tages eine seltsame Entdeckung: ein Menschenbaby. Die Pantherkatze Baghira nimmt sich des Findelkindes an und bringt es bei einer Wolfsfamilie unter, wo es, Mogli genannt, bald heranwächst. Die Wölfe, Balu, der Bär und Baghira zeigen dem Jungen Überlebensstrategien in einer fremden Welt und was Freundschaft und Gemeinschaft bedeuten. Doch der mächtige Tiger Shir Khan duldet nichts Fremdes in seinem Revier und hat es auf Mogli abgesehen. Kaa, die Riesenschlange hat Mogli zum Fressen gern und der größenwahnsinnige King Lui lässt ihn kurzerhand in seine verrückte Affenstadt entführen. Wie das wohl ausgeht?

Seit 1894 begeistern die Abenteuer rund um das Menschenkind Mogli und seine tierischen Freunde die Generationen. Das Dschungelbuch - eine abenteuerliche und poetische Geschichte über Freundschaft, Mut, Gemeinschaft und die Frage danach, wohin man eigentlich gehört.

Unser Service für Schulen und Kindergärten
Sollte eine Vorstellung wegen Regen ausfallen oder frühzeitig abgebrochen werden, können die Kinder kostenlos das Eifelmuseum mit Deutschem Schieferbergwerk in der Genovevaburg besuchen!

Trailer

Inszenierung: Rüdiger Pape
Musik: Matthias Manz
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann
Technische Leitung: Harald Witt

Mit: Saskia Kästner (Raksha, Kaa), Marissa Möller (Chil), Dejan Brkic (Balu), Björn Christian Küpper (Puppenspiel), Sven Prüwer (Shir Khan), Charles Ripley (Baghira) und Marius Schneider (Mogli)

SPIELDAUER: ca. 70 Minuten - KEINE PAUSE

Besetzung

Kritiken

BLICK aktuell vom 28.05.2018

Das Familienstück Dschungelbuch war doch schon ein dickes Ausrufezeichen zum Start der Festspielsaison 2018 in Mayen. Mit minutenlangem Beifall bedachte das Publikum die Aktiven auf der Bühne und das Team hinter dem Team, nachdem der Dschungel für rund fünfundsiebzig Minuten im Mayener Burghof lebendig geworden war. (...) Ein köstlicher Balu (Dejan Brkic), der verdient so viele Lacher erntete, ein eleganter Bagheera (Charles Ripley) und ein herrlich böser Shir Khan (Sven Prüwer) - dieser Dschungel war ein wahres Sammelsurium von skurrilen Figuren, die allesamt ihre Wirkung im Publikum hinterließen. (...) Und dann waren da auch noch die außergewöhnlichen Kostüme, für die sich Gabriele Kortmann verantwortlich zeichnet - keine tierischen Ganzkörperkostüme, sondern so geschickte Akzente, die minütlich mehr Wirkung entfalten und die Phantasie beflügeln. Zumindest die der Erwachsenen Besucher, denn die Kinder sind von der ersten Sekunde an fasziniert und man könnte zeitweise eine Stecknadel fallen hören, so aufmerksam ist das junge Publikum bei der Sache. Und dann das Meisterwerk der Kostümkunst, die Schlange Kaa. Die Darstellung des exzentrischen Reptils durch Saskia Kästner gehört zu den Höhepunkten der Inszenierung. Jede Faser der Akteurin bebt und ist in Bewegung, wobei selbst der hypnotische Blick passt. (...) Insoweit ist das Familienstück tatsächlich so etwas wie die theatralische Eier legende Wollmilchsau. Humor, Unterhaltung, Gesang sowie Anspruch und das passend für alle Altersklassen.

 

Mayen am Wochenende vom 02.06.2018

Furioser Auftakt! (...) Eine dynamische Inszenierung, spielfreudige Darsteller, eine Portion Humor und Spannung und ein Publikum, dass sich ganz von den Darstellern in den Bann ziehen lässt, waren die Zutaten für eine gelungene Eröffnung des Festspielreigens auf der Genovevaburg. Die Inszenierung von Rüdiger Pape gibt den Darstellern Raum, ihre Figuren mit Leben zu füllen – und das tun diese so gut, dass so manche Kinder lauthals in Lachen ausbrachen - aber auch schonmal vor Schreck die Hand der Mama griffen, wenn Shir Khan seine Mimik zum Einsatz brachte. Jede Figur hat so ihre kleine, unverwechselbare Eigenheit, gerne auch mit ein wenig Selbstironie versehen, die auch den erwachsenen Zuschauern die Zeit nicht lang werden lässt. Am Ende der Reise, die für Mogli auch eine Suche nach sich selbst ist, wartete ein verdienter langer Applaus auf Darsteller und Team.

WOCHENSPIEGEL vom 30.05.2018

Das Burgfestspiel-Ensemble präsentierte ein kunterbuntes, artistisches Stück mit fantasievollen Kostümen und Darstellern, die im Drehtür-Effekt des Bühnenbildes auftauchen und verschwinden.

Rhein Zeitung vom 29.05.2018

Publikum feiert Festspiel-Premiere - Familienstück glänzt mit spielfreudigen Darstellern und groovender Musik. (...) Marius Schneider spielt Mogli mit einer großen Portion übermütiger Lebensfreude. (...) Und bei alledem muss sich Mogli darüber klar werden, ob er Wolf oder Mensch ist, ob er in Dschungel gehört oder nicht. Antworten auf diese Fragen gibt es im dramatischen Finale, das sogar mit einem kleinen Pyroeffekt aufwartet.

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