Tschick

Titelbild Tschick

Nach dem Bestseller von Wolfgang Herrndorf
in der Bühnenfassung von Robert Koall

Stück für Jugendliche und Erwachsene
Premiere am 2. Juni 2017 auf der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die bürgerlichen Verhältnisse, in denen der 14-jährige Maik aufwächst, zeigen sich mal wieder von ihrer besten Seite. Seine Mutter ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit der jugendlichen Geliebten auf “Geschäftsreise” - und der Rest seiner Klasse ist eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Nur Maik nicht. Er ist allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise von der Russenmafia? Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos - Zitat Tschick: “Landkarten sind für Muschis” - die Fenster auf, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection. Der Beginn einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen. Eine Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann. Eine Hymne auf das Jungsein, die Freundschaft und das Leben!

Inszenierung: Carola Söllner
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann
Technische Leitung: Harald Witt

Mit: Marie Anjes Lumpp (Isa u.a.), Tino Leo (Maik) und Jan Rekeszus (Tschick)

„Eine famose Aufführung mit viel Tempo, Witz und Tiefgang. (...) Der Schlussapplaus hielt minutenlang an. Am Ende erhoben sich die Zuschauer von ihren Sitzen und bedankten sich beim Ensemble. Und das völlig zu Recht. (...) „Tschick“ von Robert Koall ist die Bühnenfassung des gleichnamigen Bestsellers von Wolfgang Herrndorf. In der Inszenierung von Carola Söllner für die Kleine Bühne der Burgfestspiele wird daraus ein mitreißendes Stück Theater, bei dem die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwimmen. Das gelingt Söllner zum einen dadurch, dass sie ihre Darsteller nicht auf dem Raum der Bühne – pfiffig und funktional gestaltet von Flavia Schwedler – einsperrt, sondern das Auditorium und auch das Arresthaus selbst in die Inszenierung einbindet. Das Publikum ist manchmal mittendrin. Und zum anderen liegt es an der grandiosen Leistung der drei Schauspieler, die in „Tschick“ auf der Bühne stehen.“  Rhein-Zeitung 05.06.17

"Theater wie es sein muss. Tschick überzeugt auf ganzer Linie. Ohne großen Dekorationsaufwand ziehen die drei Darsteller gekonnt alle Register der Schauspielkunst und überzeugen auf äußerst unterhaltsame Weise in Robert Koalls Bühnenfassung. Das Theaterstück begeistert Jung und Alt zugleich. (...) Wer noch keine Karten hat, sollte sich welche besorgen. Tschick ist klasse und kann gut und gerne als Tipp für die Burgfestspiele Mayen gehandelt werden." mayenerleben.de 03.06.17

"Stehende Ovationen für Tschick-Inszenierung (...) Für die Besucher ist es ein Wechsel zwischen lachen und Betroffenheit und vielleicht auch ein Trip in das eigene Seelenleben. Das mag der Grund sein, warum dieses Stück nicht nur bestens unterhält, sondern auch tief berührt." BLICK aktuell 13.06.17