Ronja Räubertochter

Titelbild Ronja

Familienstück nach Astrid Lindgren

Premiere am 28. Mai 2017 auf der Bühne im Burghof

Eines der meistgeliebten Kinder- und Jugendbücher kommt zum ersten Mal auf die Festspielbühne in Mayen. Und für die Geschichte der mutigen Ronja ist die Genovevaburg eine ideale Kulisse.

Ronja kommt in einer stürmischen Gewitternacht in einer Burg inmitten eines Waldes als Tochter von zwei Räubereltern zur Welt. Bei ihrer Geburt spaltet ein Blitz die Burg in zwei Teile, sodass die Räuberbande anschließend nur noch die eine Hälfte der Burg bewohnt. Dort wächst Ronja behütet von ihren Eltern Mattis und Lovis auf und ahnt zunächst nichts von den Raubzügen ihres Vaters.

Als eines Nachts die andere Hälfte der Burg von einer konkurrierenden Räuberbande bezogen wird, beginnen die Kämpfe um die Vorherrschaft im Wald. Da lernt Ronja auf ihren Streifzügen den jungen Birk kennen - den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Birk bemüht sich um Ronja, stößt jedoch auf wenig Gegenliebe. Doch nachdem er ihr im Nebel im Wald das Leben rettet, freunden sich die beiden an und entwickeln eine tiefe Freundschaft zueinander. Gemeinsam bestehen sie nun ihre Abenteuer im Mattiswald - mit den unheimlichen Wilddruden, den Graugnomen und den witzigen Rumpelwichten.

Doch irgendwann können sich die beiden nicht mehr aus den Streitigkeiten der verfeindeten Familien heraushalten. Als Ronjas Vater Birk als Geisel nimmt, um seinen Feind Borka aus dem Wald zu vertreiben, stellt sich Ronja auf Birks Seite und verlässt ihre Familie. Sie zieht mit Birk in eine Höhle im Wald. Trotz der Idylle und des wunderschönen Sommers, den sie dort gemeinsam verleben, vermisst Ronja ihre Familie und wünscht sich eine Versöhnung. Aber ihr Vater Mattis ist ein sehr sturer Räuber. Wird es Ronja am Ende gelingen, die zerstrittenen Räuberbanden zu vereinen?

Inszenierung: Catharina Fillers
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann
Musikalische Leitung: Matthias Manz
Technische Leitung: Harald Witt

Spieldauer ca. 75 Minuten / keine Pause

Mit: Rahel Jankowski (Ronja), Bettina Muckenhaupt (Glatzen-Per u.a.), Dominika Szymanska (Undis u.a.), Heike Trinker (Lovis u.a.), Matthias Manz (Mattis, u.a.), Charles Ripley (Borka u.a.)  und Philip Schlomm (Birk, u.a.)

Pressestimmen

"Große Gefühle und liebevolle Details - Burgfestspiele legen mit Familienstück nach Astrid Lindgren einen starken Auftritt hin. Tosender Applaus für eine Räubertochter: Die Burgfestspiele Mayen sind am Sonntagnachmittag mit einer überaus gelungenen Premiere in die neue Spielzeit gestartet. Die Inszenierung von Catharina Fillers überzeugt mit großen Gefühlen und vielen liebevollen Details. (...) Doch nicht nur die leisen Töne stimmen. Auch wenn es auf der Bühne dynamisch zugeht, läuft nichts aus dem Ruder – zum Beispiel beim großen, präzise ausgeführten Trommel-Showdown zum Finale. „Ronja Räubertochter“ bietet leidenschaftliches Theater mit spielfreudigen Darstellern in einer Inszenierung, die mit vielen Ideen glänzen kann." RHEIN-ZEITUNG 30.05.17

 

"Große und kleine Besucherinnen und Besucher bejubelten die Premiere mit lang anhaltendem Applaus. (...) Temporeich wirbelten die sieben Schauspieler mit vollem Körpereinsatz über die Bühne. Dabei wurde als Spielstätte die gesamte Burg  - "Mattis-Burg" - mit einbezogen. Diese Location ist einfach ein Glücksfall für das Stück. Ein Glücksfall ist auch Kostümbildnerin Gabriele Kortmann, die Daniel Ris aus seiner Berliner Zeit mitgebracht hat. Ihre Jeans-Patchwork-Kreationen zeigen viel Lieb zum Detail. (...) Frenetischer Applaus." WOCHENSPIEGEL 31.05.17

 

Besetzung