Der kleine Horrorladen

Titelbild Der kleine Horrorladen

Musical von Alan Menken und Howard Ashman mit LIVE-BAND

Premiere am 24. Juni 2017 auf der Bühne im Burghof

Selten wurde eine Geschichte über den feinen Unterschied zwischen Sehnsucht und Gier so witzig erzählt wie in diesem Erfolgs-Musical. Eine Live-Band wird die Hits nun erstmals in der Genovevaburg zum rocken bringen. Das Hit-Musical basiert auf einem Film des berüchtigten B-Movie-Regisseurs Roger Corman der 1960 in nur einer Woche den “Kleinen Laden voller Schrecken” produzierte. 1982 machte dann das oscarprämierte Duo Alan Menken und Howard Ashman daraus ein Musical - und das mit durchschlagendem Erfolg. Die Liebes- und Horrorgeschichte um den Antihelden Seymour berührt seither mit ihrer schrägen Komik die Herzen der Theaterbesucher weltweit. Menken schrieb neben dem “Kleinen Horroladen” auch so berühmte Musicals wie “Die Schöne und das Biest”, “Der Glöckner von Notre Dame”, “Sister Act” und “Aladdin”, das soeben seine gefeierte Europa-Premiere in Hamburg erlebt hat.

Mushniks kleiner Blumenladen läuft schlecht. Die Blumen welken vor sich hin und die Kunden bleiben aus. Dass immer weniger Geld in der Kasse ist, bekommt auch der liebenswert ungeschickte Angestellte Seymour zu spüren. Sein Job ist in Gefahr. Eine seltsame Pflanze soll jetzt doch noch Kundschaft in den Laden locken. Seymour gibt seiner Züchtung den Namen “Audrey Zwo“, nach seiner Kollegin und großen, unerreichbar scheinenden Liebe Audrey. Doch die Pflanze will nicht richtig wachsen. Bis Seymour entdeckt, dass sie eine ganz besondere Nahrung braucht: Menschenblut. Und siehe da, “Audrey Zwo” wächst und gedeiht und Seymours Träume werden wahr: Erfolg, Geld, Glück und Liebe. Doch schon bald reichen Seymours “Blutspenden” allein nicht mehr aus, um den Hunger der Pflanze zu stillen... und der Horror nimmt seinen Lauf!

Musikalische Leitung: Marty Jabara
Inszenierung: Daniel Ris
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann
Technische Leitung: Harald Witt

Spieldauer ca. 2 Stunden und 20 Minuten / eine Pause

Mit: Marie-Anjes Lumpp (Audrey), Rahel Jankowski (Ronnette), Hanna Mall (Chiffon), Dominika Szymanska (Chrystal), Birger Frehse (Audrey Zwo u.a.), Björn Christian Küpper (Puppenspiel Audrey Zwo), Mario Gremlich (Mr. Mushnik ), Tino Leo (Seymor) und Jan Rekeszus (Orin Scrivello u.a.) und der HORRORLADEN BAND: Marty Jabara (Keyboards), Matthias Manz (Guitars), Günter Asbeck (Bass) und Peter Hensen (Drums)

Pressestimmen

"Ein umwerfend starkes Musical in Mayen. (...) Als Rückgrat des Abends bringen Hanna Mall (Chiffon), Dominika Szymanska (Crystal) und Rahel Jankowski (Ronette) als soulig-groovendes Trio einen Ensemble-Gesang auf die Bühne, der wie vieles andere auch an diesem Abend denken lässt: Das stünde ohne Einschränkung jeder "Horrorladen"-Produktion gut zu Gesicht und ist für die intimen Burgfestspiele und ihre Freilichtmöglichkeiten eine echte Überraschung. Die Darsteller räumen ab. Tino Leo hat mit den stimmlichen Höhenflügen der Partie als schrullig-charmanter Seymor ebenso wenig Probleme wie mit den Herausforderungen, die Regisseur Ris an ihn stellt. Und er singt herzerwärmend, auch im Duett mit Marie Anjes Lumpp, die als Audrey mit konditionsstarkem, brillantem Musicalgesang eine echte Luxusbesetzung und darstellerisch eine Wucht ist. Mario Gremlich ist als eigensinniger Blumenhändler Mushnik ein naher Verwandter (starke Betonung auf der ersten Silbe) der ungarischen Verwalter auf gräflichen Operettengütern, Jan Rekeszus räumt als sadistischer Zahnarzt in Elvis-Manier ab, was die Rolle nur hergibt. (...) Und schließlich, ganz wichtig: Björn Christian Küpper verleiht als Puppenspieler der Audrey Zwo mal in ihrer Frühform als kleine Handpuppe wie auch später mit geradezu tänzerischem Ganzkörpereinsatz große Komik und Eindringlichkeit. Mit diesem Musical hat Mayen einen Volltreffer gelandet: Für den regieführenden Intendanten ein Auftakt nach Maß. Besseres kann ihm wie auch seinem Publikum nicht passieren."  RHEIN-ZEITUNG 26.06.17

"Temporeich und stimmgewaltig entführt das spielfreudige Ensemble die Zuschauer in die ärmliche Skid Row (...) Dabei gelingt es durchweg sämtlichen Akteuren sich ihren Raum zu schaffen, ihre Rolle komplett auszufüllen und das Publikum für sich zu gewinnen (...) Selten hat man dieses Musical so stark besetzt gesehen. Ein gelungenes Bühnenbild und eine Liveband, die mit echtem Spaß bei der Sache ist, tun ihr Übriges dazu. (...) Ein echtes Erfolgsstück!"  AM WOCHENENDE 27.06.17

"Daniel Ris hat seine Visitenkarte in Mayen abgegeben. Mit seiner Inszenierung des "Kleinen Horrorladens" hat er das Herz des Mayener Publikums erobert."  WOCHENSPIEGEL 28.06.17

"Die Besucher der Premiere erlebten am Samstagabend in der Mayener Genovevaburg ein pralles, stimmgewaltiges, glitzerndes und ebenso lebendiges Musical der Extra-Klasse. Kein Wunder also, dass es die Besucher nach dem letzten Ton des Stückes nicht eine Sekunde länger auf den Sitzen hielt. Mit stehenden Ovationen endete ein fantastischer Theaterabend. (...) Die Live-Band machte das Stück, neben den herausragenden gesanglichen Leitungen des Ensembles zu einem unvergesslichen Abend."  Mayen EXTRA 28.06.17